Volatilität bei Casinospielen

Wenn es um Casinos und Glücksspiele geht, sollten Sie zwei Begriffe kennen, die sich auf Ihre Strategie zum Verwalten Ihres Guthabens auswirken: der Hausvorteil sowie die Volatilität von Casinospielen. Der Hausvorteil bezieht sich auf den Vorteil, den ein Casino gegenüber dem Spieler bei einem bestimmten Spiel hat. Die Volatilität hingegen beschreibt, wie die Auszahlungen bei einem bestimmten Spiel strukturiert sind. Auf diesen Aspekt achten wir hier in erster Linie.

Es gibt einige sehr gute Beispiele für die Volatilität beim europäischen Roulette, schließlich sind hier die Auszahlungsquoten für alle möglichen Einsätze gleich, allerdings kann die Volatilität dazu führen, dass der Ausgang eines Spiels für manche Spieler sehr anders als bei anderen Spielern ist.

Wenn Sie zum Beispiel auf Rot setzen, erhalten Sie einen Gewinn, wenn die Kugel auf eine von 18 Nummern fällt, bei 19 Zahlen verlieren Sie hingegen Ihr Geld. Das bedeutet, dass es in der Regel keine besonders langen Gewinn- oder Verluststrähnen gibt, da bei dieser Art von Einsatz die Chancen relativ ausgeglichen sind. Wenn Sie diese Einsätze allerdings mit dem Setzen auf eine einzige Zahl beim europäischen Roulette vergleichen, bei dem Sie bei 36 Zahlen Ihren Einsatz verlieren, würden Sie auf den ersten Blick vermuten, dass die Quoten deutlich schlechter sind, wenn die Volatilität höher ist. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Höhe der Auszahlungen so angepasst wurde, dass der Hausvorteil immer gleich bleibt, selbst wenn Sie sehr volatile Einsätze vornehmen. Das betrifft besonders auch Seitenwetten.

Wenn Sie das bedenken, während Sie Ihre Einsätze vornehmen, müssen Sie die Strategie zur Verwaltung Ihres Guthabens entsprechend anpassen. Schließlich gibt es bei dieser Form der Einsätze im Schnitt deutlich längere Verluststrähnen, die Sie überkommen müssen, um Gewinne zu erzielen.

Grundsätzlich sollten Sie an dieser Stelle bedenken, dass Sie bei einer höheren Volatilität eines Spiels oder eines bestimmten Einsatzes ein größeres Guthaben benötigen, um Ihre Einsätze zu finanzieren. Nehmen wir zum Beispiel an, dass Sie ein Guthaben von 100 Euro haben und Einsätze mit niedriger Volatilität in Höhe von einem Euro vornehmen. Um das gleiche Verhältnis von Risiko und möglicher Rendite zu erhalten, müssen Sie bei Einsätzen mit höherer Volatilität Ihre Einsätze auf nur noch 2,5 Cent reduzieren. Alles in allem kommt es also darauf an, die Volatilität Ihrer Einsätze mit Ihrem persönlichen Risikoprofil zu kombinieren, sodass Sie Spaß am Spiel haben können.

Wenn Sie sich für Slots begeistern und Spiele mit einer hohen Volatilität nutzen, etwa Spielautomaten mit progressiven Jackpots, werden Sie schnell feststellen, dass diese Spiele geringe bis mittelhohe Auszahlungen bieten. Sie müssen daher die Höhe Ihrer Einsätze reduzieren, um sogenannte "Pechsträhnen" zu überstehen. Bei Slots mit einer geringeren Volatilität können Sie hingegen mit höheren Einsätzen spielen, da die Auszahlungen bei diesen Spielen wesentlich gleichmäßiger sind.

Alles in allem gehen Sie das gleiche Risiko ein, allerdings sind die positiven und negativen Aspekte bei Spielen mit niedriger Volatilität deutlich weniger ausgeprägt, sodass Sie mehr Geld setzen können. Dabei haben Sie noch immer Spaß und haben selbst mit einem begrenzten Budget die Chance auf tolle Gewinne.

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