Selbstausschluss in Online-Casinos kann sich auf künftiges Spielen auswirken

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Um das verantwortliche Glücksspiel zu fördern, bieten Online-Casinos ihren Kunden die Möglichkeit an, sich selbst vom Spielen in dem jeweiligen Casino auszuschließen. Der Selbstausschluss ist eine formelle Vereinbarung zwischen einem Spieler und einem Online-Casino, bei der das Casino sich damit einverstanden erklärt, für einen bestimmten Zeitraum oder ganz allgemein keine Einsätze von diesem Kunden mehr anzunehmen.

Viele Spieler nutzen diese Möglichkeit, wenn sie ihre Glücksspielprobleme in den Griff bekommen wollen oder um dafür zu sorgen, dass sie in einem Zeitraum, in dem Sie Geld sparen wollen, nicht in Versuchung geraten, dieses Geld im Casino zu setzen. Einige Spieler nutzen den Selbstausschluss allerdings als Alternative zum Schließen eines Kontos. Das ist zwar nicht ratsam, viele Spieler gehen jedoch davon aus, dass es einfacher ist als das komplette Schließen des Kontos, zudem bietet diese Alternative Sicherheit gegen Hacker.

Ganz allgemein kann der Selbstausschluss sehr hilfreich sein, wenn Spieler Probleme haben oder wenn sie weniger Geld setzen wollen. Allerdings sollten Sie, wenn Sie diese Option in einem Online-Casino in Anspruch nehmen, wissen, dass es sich auf Ihr künftiges Spielen – auch in anderen Casinos ‐ auswirken kann.

Vielleicht haben Sie den Eindruck, dass Sie in jedem einzelnen Casino den Selbstausschluss beantragen müssen. In manchen Fällen ist es allerdings so, dass Sie diesen bei einem Casino in einer Gruppe beantragen, woraufhin der Selbstausschluss automatisch auch auf die anderen Casinos in dieser Gruppe übertragen wird. Diesen Aspekt beachten viele Spieler jedoch nicht.

Immer wieder gibt es Berichte über Online-Casinos, in denen Spieler aktiv sein können, obwohl sie zuvor einen Selbstausschluss bei einem anderen Casino aus der gleichen Gruppe beantragt haben. Wenn diese Spieler jedoch einen hohen Gewinn erzielen, wird das Konto gesperrt, der Gewinn wird dann aufgrund des zuvor erfolgten Selbstausschlusses durch den Spieler nicht ausgezahlt.

Natürlich ist das ein Verhalten, das aus Sicht der Kunden schon fast an Betrug grenzt. Sie sollten jedoch wissen, dass es dazu kommen kann und dass Sie in solchen Fällen Ihren Anspruch auf Gewinne nur sehr schwer geltend machen können. Im Prinzip sollten die Richtlinien für eine Gruppe von Online-Casinos vorsehen, dass Sie gar nicht erst ein Konto bei einem anderen Casino aus der Gruppe einrichten können, wenn Sie zuvor schon einen Selbstausschluss beantragt haben. Allerdings ist das oft möglich, während die Gewinne dann später nicht ausgezahlt werden. Sie müssen nur einen kurzen Blick in Foren für Spieler werfen, um mehr über solche Fälle zu erfahren.

Einige Casinos nutzen sogar den Selbstausschluss in einem Casino, das mit der gleichen Software arbeitet, zum Beispiel mit Microgaming, Playtech oder IGT, als Entschuldigung dafür, dass Gewinne nicht ausgezahlt werden. Sie sollten also vorher auf solche Punkte achten, wenn Sie über diese Option nachdenken, zudem sollten Sie auf jeden Fall die Bedingungen lesen, die mit einer solchen Entscheidung verbunden sind. Schließlich kann der Selbstausschluss zu langfristigen Folgen führen. Wenn Sie nicht gut aufpassen, können Sie als Verlierer enden, obwohl Sie eigentlich viel Geld gewonnen haben.

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