Die Geschichte von Roulette

Als Roulette wird ein sehr weit verbreitetes Glücksspiel bezeichnet. Beim Roulette (franz. für Rädchen) wirft der Croupier (Spielleiter) die Spielkugel auf ein sich drehendes Rad, auf dem sich 37 bzw. 38 Sektoren befinden, welchen die Zahlen 0 bis 36 zugeordnet sind. Diese Zahlen sind abwechselnd mit den Farben schwarz und rot unterlegt. Die 0 dagegen ist in grün gehalten. Die Spielenden haben vier Möglichkeiten, ihren Spieleinsatz zu tätigen: entweder sie setzen auf einzelne Zahlen oder Zahlenkombinationen, auf verschiedene Bereiche, auf gerade bzw. ungerade Zahlen oder auf Farben. Je nach Höhe des Einsatzes ist ein Gewinn in bis zu 35facher Höhe des Einsatzes möglich.

Als Ursprungsland des Roulettes gelten das Italien bzw. das England des 17. Jahrhunderts. Im Laufe des 18. Jahrhunderts verbreitete sich das Roulette nach Frankreich und ab etwa 1837 auch nach Deutschland. Nach der Gründung des deutschen Reiches wird das Glücksspiel 1872 auch in Deutschland verboten. Von den Verboten des Roulettes profitiert vor allem das Fürstentum Monaco. Hier übernahm der bereits im deutschen Spielbankengeschäft tätige François Blanc im Jahre 1863 die Spielkonzession für die legendäre Spielbank Monte Carlo. Dies verhalf dem Roulette zu einer Renaissance, insbesondere bei den höheren Gesellschaftsschichten Europas.

Über die europäischen Siedler kommt das Roulette im frühen 19. Jahrhundert in die USA. Hier wird es allerdings gegenüber der europäischen (französischen) Variante in einer etwas abgewandelten Form gespielt. Anstelle des europäischen Einzelnull-Spiels etabliert sich in den Vereinigten Staaten das sogenannte Doppelnull-Spiel. Das Roulette-Rad enthält hier nicht, wie bei der europäischen Variante, 37, sondern, mir der Doppelnull, 38 Zahlen. Diese Spielform erhöht den Bankvorteil auf 2/38 (5,26 Prozent) gegenüber der europäischen Variante mit 1/37 (2,70 Prozent). Ein weiterer Unterschied zwischen dem europäischen und dem us-amerikanischen Roulette sind die Farben der Chips für den Spieleinsatz. Während in den Vereinigten Staaten jeder Spielende verschieden farbige Chips erhält, bekommt beim europäischen Roulette jeder Spielende Chips der gleichen Farbe. Der letzte bedeutende Unterschied ist die so genannte „en prison Regel“ der europäischen Variante. Diese Regel kann vom Spielenden genutzt werden, wenn die Kugel auf die Null fällt. In diesem Falle kann sich der Spielende entweder die Hälfte der platzierten Einsätze auszahlen lassen, oder diese Einsätze für die nächste Runde stehen lassen.

Vor etwa 10 Jahren wurde das Roulette auch als Online-Version eingeführt. Hier können sich die Spielenden unabhängig vom Spielort für die europäische oder die amerikanischen Spielversion entscheiden. Im Gegensatz zum klassischen Roulette werden beim Online-Roulette die Gewinnzahlen mittels Zufallsgeneratoren ermittelt.

Royal Vegas Casino bietet neben französischen und amerikansichen Roulette auch noch eine Version mit einem progressiven Jackpot, welche eine spannende Abwechslung ist.