Glücksspiele im Laufe der Geschichte

historischer Würfel

Glücksspiele sind eines der ältesten Vergnügen der Menschheit. Archäologen haben zum Beispiel einen rund 40.000 Jahre alten Astragali-Würfel entdeckt, der aus Knochen hergestellt wurde. Außerdem gibt es Höhlenmalereien, auf denen Glücksspiele abgebildet sind sowie Würfelspiele aus dem antiken Pompeji.

Relikte aus Glücksspielen wurden ebenfalls in vielen Kulturen auf der ganzen Welt entdeckt. Dazu gehören umfangreiche Funde in Ägypten, China, Rom und Griechenland. Ein Spiel mit Steinen stammt aus China und wurde schon um das Jahr 2300 v. Chr. gespielt, ägyptische Würfel aus Elfenbein konnten auf das Jahr 1599 v. Chr. datiert werden und griechische Soldaten spielten 1200 v. Chr. mit Würfeln, obwohl solche Spiele im antiken Griechenland verboten waren.

Während es in Griechenland illegal war, genossen die antiken Römer Glücksspiele und das römische Gesetz sah sogar vor, dass Kindern die Kunst des Glücksspiels beigebracht wurde. Kaiser Claudius befahl, dass seine persönliche Kutsche so ausgestattet wurde, dass man darin mit Würfeln spielen konnte. Der verrückte Kaiser Caligula konfiszierte sogar das Eigentum seiner Soldaten, um seine Spielschulden bezahlen zu können.

König Heinrich VIII. war im 14. Jahrhundert ein unersättlicher Spieler, der schließlich dazu gezwungen wurde, Glücksspiele zu verbieten, als bekannt wurde, dass seine Soldaten mehr Zeit beim Glücksspiel als bei der Ausbildung für den Kampf verbrachten.

Auf dem amerikanischen Kontinent glaubten die Eingeborenen, dass Glücksspiele von den Göttern erfunden wurden und spielten mit Würfeln, die aus bemalten Steinen hergestellt wurden. Abgesehen von Spielen zur Unterhaltung nutzten diese Menschen auch Würfel, um die Zukunft vorherzusagen, Krankheiten zu kurieren und die Aussaat zu segnen.

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Während der amerikanischen Revolutionskriege nutzten die Kontinental-Armeen Lotterien. Diese wurden im Laufe der Jahrzehnte sehr beliebt und George Washington kaufte das erste Los in der ersten Lotterie im District of Columbia, die im Jahr 1793 abgehalten wurde. Im Laufe der Jahre führte jeder Bundesstaat in den USA eine Lotterie ein, die zu einem beliebten System für die Finanzierung von verschiedenen Dingen wurden. Bis heute gibt es diese Lotterien, die nur für einen kurzen Zeitraum nach dem amerikanischen Bürgerkrieg verboten waren.

Die Nutzung von Schiffen in Grenzstädten führte zur Einrichtung von neuen Veranstaltungsorten für legale und illegale Glücksspiele, während solche Spiele im Wilden Westen sehr gefährlich waren und viele Spieler mehr als nur ihr Geld setzten. Zu dieser Zeit waren Schummler in der Öffentlichkeit nicht besonders anerkannt und wurden oft sogar gelyncht, wenn sie entdeckt wurden.

Die Rechtsprechung rund um das Glücksspiel wurde im Jahr 1910 wieder aktuell, als der Bundesstaat Nevada diese verbot. Während der Prohibition in den 1920er Jahren wurden sowohl der Genuss von Alkohol als auch Glücksspiele zu Aktiviäten im Untergrund, bis die Gesetze in den 1930er Jahren langsam wieder weniger streng wurden. Zunächst wurden Pferdewetten legalisiert.

In Nevada wurde das Verbot von Glücksspielen im Jahr 1931 abgeschafft, in der Folge entstand hier schnell die Glücksspiel-Hauptstadt der Welt. Atlantic City folgte im Jahr 1978, viele weitere Bundesstaaten und Länder folgten diesem Beispiel ebenfalls.

In den frühen 1990er Jahren entstanden durch die Verbreitung des Internets Online-Casinos als ganz neue Methode für Menschen, die ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen wollten. Der Rest ist Geschichte.

Während die moralischen und rechtlichen Fragen rund um das Glücksspiel noch immer ein Quell für Debatten sind, sind solche Spiele bereits sehr als und möglicherweise sogar Teil der menschlichen Natur – das jedenfalls zeigt die Geschichte.

Zum Glück leben wir nicht mehr im Mittelalter. Heute gibt es moderne und gute Casinos, die Auswahl fällt richtig schwer!.

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