Falsch gespielte Hände beim Blackjack

Blackjack ist ein sehr unterhaltsames Spiel und hat eine lange Geschichte. Wenn Sie es selbst schon einmal ausprobiert haben, dann werden Sie wissen, dass es eine Vielzahl von möglichen Szenarien gibt, die bei einer einzigen Hand auftreten können. Wenn Sie diese Hand spielen, dann sollten Sie sich wie die Mehrzahl der erfahrenen Spieler auf eine grundlegende Strategie verlassen, die Ihnen bei Ihren Entscheidungen helfen kann.

Allerdings gibt es trotzdem eine relativ große Zahl von Händen beim Blackjack, die immer wieder falsch gespielt werden, selbst von erfahrenen Spielern. Hier werfen wir einen Blick auf die besonders oft falsch gespielten Hände, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen und Fehler vermeiden können, die Sie viel Geld kosten können.

Aufteilen von Paaren

Paare sorgen selbst bei erfahrenen Spielern oft für Probleme. Die Mehrzahl der Spieler weiß, dass sie ein Paar Asse immer aufteilen sollten, bei einem Paar Zehnen sollte man hingegen keine weiteren Karten nehmen. Allerdings werden diese Entscheidungen deutlich komplizierter, wenn Sie sich entscheiden müssen, ob Sie Achten oder Neunen aufteilen sollen.

Natürlich sorgt ein Paar Achten für insgesamt 16 Punkte auf der Hand. Es ist riskant, weitere Karten zu nehmen, da die Chance groß ist, zu viele Punkte zu erhalten. Allerdings werden Sie auch nicht gewinnen, wenn der Dealer nicht zu viele Punkte erhält. Deshalb sollten Achten aufgeteilt werden, wenn der Dealer keine entsprechende Karte hält (eine Zwei, Drei, Vier, Fünf oder Sechs).

Allgemein sollten Spieler keine weiteren Karten nehmen, wenn sie ein Paar Neunen halten. Damit hält man 18 Punkte, also einen guten Wert, wenn der Dealer keine Neun, Zehn oder ein Ass hält. Das Aufteilen von Neunen verbessert Ihre Chancen auf einen Gewinn. Mehr zum Aufteilen von Paaren.

Blackjack gegen Ass

Viele Spieler raten Ihnen, sich gegen einen Blackjack zu versichern, wenn die aufgedeckte Karte des Dealers ein Ass ist. Das ist sicher einer der am weitesten verbreiteten Mythen beim Blackjack, der oft zu einem Fehler im Spiel führt.

Die Versicherung ist auf keinen Fall von Vorteil, da diese sich auf lange Sicht auf Ihre Gewinne auswirkt. Statt einer Auszahlung von 3:2, die Sie erhalten, wenn Sie gewinnen, bekommen Sie nur einen Gewinn in Höhe des Einsatzes, wenn Sie die Versicherung abschließen.

Schon Surrender Blackjack probiert?

Soft 17 gegen aufgedeckte Karten des Dealers

Viele Spieler, die eine Soft 17 erhalten (also eine Hand, die aus einem Ass und einer Sechs besteht), begehen einen schweren Fehler und nehmen keine weiteren Karten. Der Grund dafür ist einfach: Wenn Sie eine Hard 17 halten, sollten Sie keine weiteren Karten nehmen, wenn die aufgedeckte Karte des Dealers die Chance auf zu viele Punkte vergrößert. Wenn Sie eine weitere Karte bei einer Hard 17 nehmen, steigen die Chancen, dass Sie zu viele Punkte erhalten und somit verlieren.

Was die meisten Spieler jedoch nicht bedenken, ist die Tatsache, dass die aufgedeckte Karte des Dealers zwischen einer Drei und einer Sechs liegen muss, damit die Chancen des Spielers steigen. Auf diesem Grund ist es ratsam, eine weitere Karte zu nehmen oder bei einer Soft 17 zu verdoppeln, um Ihre Chancen auf einen Gewinn so zu steigern.

Soft 18 gegen 9, 10 oder Ass

Eine Soft 18 gegen eine Neun, Zehn oder ein Ass des Dealers ist ebenfalls eine Hand, die oft falsch gespielt wird. Allgemein nehmen viele Spieler bei einer Soft oder Hard 18 keine weiteren Karten. In der Realität werden Sie auf diese Weise allerdings selten gewinnen, wenn der Dealer als aufgedeckte Karte eine Neun, eine Zehn oder ein Ass hat. Mit einer Hard 18 sind die Chancen auf zu viele Punkte zu groß, sodass Sie keine weitere Karte nehmen wollen. Bei einer Soft 18 sollten Sie sich darüber jedoch keine Sorgen machen, deshalb sollten Sie auf jeden Fall eine weitere Karte nehmen, um einen höheren Wert zu bekommen und Ihr Gewinnpotenzial zu steigern. Dazu finden Sie noch mehr bei Winthebet's Blackjack Tipps.

Hard 12 gegen "Bust"-Karten des Dealers

Aufgedeckte Karten mit einem Wert von zwei, drei, vier, fünf oder sechs Punkten werden beim Blackjack auch als "Bust"-Karten des Dealers bezeichnet. Das liegt daran, dass durch diese Karten die Chancen deutlich steigen, dass der Dealer mehr als 21 Punkte erhält.

Wenn der Dealer eine Bust-Karte aufgedeckt hat, nehmen einige Spieler schon bei einer Hard 12 keine weiteren Karten. Der Grund dafür ist, dass Sie bei einer Zehn selbst zu viele Punkte erhalten. Auf den ersten Blick wirkt das logisch, wenn der Dealer jedoch nicht zu viele Punkte erhält, können Sie mit einer solch niedrigen Hand keinen Gewinn erzielen. Obwohl es sinnvoll ist, keine weiteren Karten zu nehmen, wenn der Dealer eine aufgedeckte Karte im Wert von vier, fünf oder sechs Punkte hat, sollten Sie bei einer Hard 12 gegen eine Zwei oder Drei eine weitere Karte nehmen.

Wenn Sie alle diese Regeln beherzigen, verringern Sie den Hausvorteil des Casinos erheblich.

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