Die Deutsche Bank und ihre Investition in das Cosmopolitan Casino


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Alexandra Berzon hat heute im Wall Street Journal einen amüsanten Artikel über das neue 4 Milliarden Dollar teure Cosmopolitan Casino geschrieben, das ausschließlich von der Deutschen Bank finanziert wurde und im nächsten Monat in Las Vegas eröffnet wird.

Berzon trifft gleich zu Beginn ihres Artikels mit der obligatorischen Aussage, dass die Wall Street ja sowieso ein riesiges Spielcasino sei, direkt ins Schwarze. Daraufhin folgt sie einer Kette von Ereignissen, die in ein 60-Millionen-Dollar-Darlehen an einen Bauträger aus Las Vegas münden und dann irgendwie eine Umwandlung zu der Eigentümerschaft über ein 4-Milliarden-Dollar-Projekt erfährt. Mir würde es aber gefallen haben, noch ein wenig mehr über die Details einer solchen Finanzierung zu erfahren:

Ursprünglich förderte die Deutsche Bank dieses Projekt nur finanziell, indem sie eine Milliarde Dollar als Darlehen in die Ausführung dieser Zwei-Türme-Bebauung pumpte. Jedoch wurde der ursprüngliche Bauherr, Ian Bruce Eichner, bei Erfüllung des Darlehensvertrages gegenüber der Deutschen Bank in 2008 säumig ...

Wenn das Cosmopolitan Casino seine große Eröffnung im nächsten Monat mit einer Silvesterparty und den Auftritten von Jay Z und Coldplay feiert, wird die Deutsche Bank zusätzliche 3 Milliarden Dollar aus ihrer Schatzkammer verbraucht haben. Das macht das Cosmopolitan dann auch zu dem in der Geschichte teuersten Resort von Las Vegas.

Die Deusche Bank hat bereits von ihrer Investition in das Cosmopolitan Casino beinahe eine Milliarde Dollar abschreiben müssen. Dies geschah mit entsprechenden Angaben bei den SEC Filings, einer finanziellen Erklärung an die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC).

Nachdem Herr Eichner das Bauprojekt verließ, fühlte sich die Deutsche Bank bei dem direkten Einstieg in das Casino ziemlich unwohl. Die Bank versuchte mit einigen auf diesem Markt etablierten Unternehmen wie dem Hilton Worldwide und dem MGM Resorts International ins Geschäft zu kommen. Es kam jedoch zu keinerlei Verträgen.

Verschiedene andere potenzielle Investoren lehnten schließlich ebenfalls ab, wie an den Gesprächen beteiligte Personen berichten, weil sie dem Cosmopolitan kein Vertrauen darin schenkten, das Darlehen bedienen zu können.

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