Steuereinnahmen fördern liberalere Angebote von online Glücksspielen


Eines der besten online Casinos!

The New York Time, eine der größten konservativen Zeitungen in den USA, veröffentlichte diese Woche eine Reportage über die Liberalisierung des online Glücksspiel Marktes einiger Länder in Europa.

Während die USA online Casinos sehr skeptisch gegenüberstehen und die Spielsucht in den Vordergrund stellt, sieht man in Europa einen Wandel. Der Vorwand der Spielsucht wurde auch lange in europäischen Ländern verwendet um die eigenen Monopole zu schützen. In den letzten Jahren haben sie die Steuereinnahmen aus Lotto, staatlich kontrollierten Sportwetten und Casinos verringert. Durch die Rezession sind die Staatskassen leer und nun scheint ein Umdenken stattzufinden. Die bisher verteufelten illegalen online Casinos, die von Schurkenstaaten aus operieren, werden auf einmal als Einnahmequelle für Steuern gesehen.

In Frankreich wurden vor 4 Jahren zwei Mitglieder der Geschäftsführung von Bwin verhaftet, als diese einen neuen Sponsor-Vertrag mit einem französischen Fußballverein vorstellen wollten. Vor einigen Wochen hat nun die selbe Firma, Bwin, eine Lizenz erhalten, um in Frankreich online Wetten anzubieten.

Dänemark sich im Juni über ein Gesetz geeinigt und kann nun online Casino Unternehmen Lizenzen vergeben. In Spanien, Schweiz und Deutschland werden auch Gesetzesänderungen diskutiert. Griechenland möchte den Markt bereits in den nächsten Wochen öffnen. England war bekanntlich das erste europäische Land, welches im 2005 den online Glücksspiel Markt liberalisiert hat.

Gemäss H2 Gambling Capital ist Europa, mit geschätzten 12.5 Milliarden US Dollar, der größte globale Glücksspielmarkt und hat einen Marktanteil von über 40%. Von diesen Einnahmen wollen nun die Steuerbehörden nun, mehr den je, ihren Anteil.

Es gibt kein zurück mehr, die Leute spielen online. Beispielsweise geht der Umsatz in traditionellen Casinos in Frankreich um jährlich 10% zurück. England hat vor zwei Jahren die Pläne für ein Super Casino, nach Vorbild von Las Vegas, in der Nähe von Manchester, begraben.

Frankreich hatte im Eiltempo Lizenzen noch vor der Fußball Weltmeisterschaften vergeben. Während der WM, also im ersten Monat wurden bei lizenzierten Anbietern 1.2 Millionen neuen Anmeldungen registriert, 83 Million Euro Umsatz. Frankreich hat noch keine Zahlen genannt, wie viel Steuern sie einnehmen werden. Im Italien waren es in 2009 doch stolze 150 Millionen Euro.

Simon Holliday, ein Analyst von H2 Gambling Capital meint dazu: „Sie deregulieren nun ein wenig, sie mögen die Entwicklung und deregulieren mehr und mehr. Die Staaten werden schnell süchtiger nach den Steuereinnahmen als jeder Spieler.“

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